Langzeittest: Lohnt sich die Sony Alpha 7 III im Jahr 2022?

  • Philipp 
Sony A7iii Test

Ihr wollt eine Sony A7III gebraucht oder neu kaufen? Mittlerweile besitze ich die Sony Alpha 7 III seit knapp 3 Jahren und bin immer noch begeistert.

Sei die unfassbar starke Videofunktion, die knackig scharfen Bilder oder die tolle Auswahl an Objektiven. Gepaart mit einem Dynamikumfang der sich wirklich sehen lassen kann und der starken Akkulaufzeit – ein Wort: MEGA!

Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Hybrid-Kamera in diesem Preissegment. Warum erfahrt ihr im Sony A7III Test hier auf meinem Blog. Falls Ihr euch doch eine günstigere Kamera zulegen wollt, guckt euch mal meine Top 5 der besten Kameras unter 1000 Euro an. Für Einsteiger empfehle ich meine Top 5 der besten Kameras unter 500 Euro.

Bewertung: 5 von 5.

Technische Spezifikationen:

Auflösung: 24.2 Megapixel

Sensorgröße: Vollformat

Videoauflösung: 4K

Displaygröße: 7,5 cm

Anschluss: Sony E-Mount

Gewicht: 650 g

Hier sind sieben Gründe, warum sich die Sony A7iii lohnt:

Grund 1: Erstklassige Bildqualität

Sony A7iii Test

Obwohl die Kamera bereits zwei Jahre alt ist, überzeugt sie mit einem erstklassigen Vollformat-Sensor der wirklich unfassbar scharfe und knackige Bilder produziert. Obwohl die Sony A7iii nur 24,2 Megapixel hat, überzeugen die Bilder mit einer Schärfe und Abbildungsqualität, die nur wenige Kameras in diesem Preissegment erreichen. Ein Vorteil der 24,2 Megapixel ist die Größe der Fotodateien, besonders wenn man im RAW-Format fotografiert. In der Regel hat ein Bild im RAW-Format circa 25 Megabyte. Vergleicht man das zur Schwester Sony Alpha 7 R III ist das weniger als die Hälfte der Dateigröße.

Neben der erstklassigen Schärfe und Abbildungsleistung, überzeugt auch die Dynamic Range der Sony A7iii: Szenen die sowohl aus Schatten und Sonnenlicht bestehen, bildet die Sony ohne Probleme ab. Besonders in der Nachbearbeitung kann man einiges rausholen. Dazu kommt, dass die Low-Light-Fähigkeiten der A7III unglaublich sind. Selbst bei ISO 12800 ist fast kein Rauschen zu erkennen. So kann man selbst bei wirklich dunklen Szenen gut Fotos machen und muss nicht auf Bildqualität verzichten. Ein wahres Low-Light-Monster!

Grund 2: Starke Bildstabilisierung

Sony A7iii Test

Besonders in Hinblick auf die Low-Light-Fähigkeiten der Sony A7 3 ertappe ich mich oft dabei, dass ich überhaupt keine Notwendigkeit dazu sehe, über ISO 6400 zu gehen. Das liegt an dem starken internen Bildstabilisator, der in der Sony A7III verbaut ist. Gekoppelt mit einem Objektiv, dass auch über einen Bildstabilisator verfügt, und ihr braucht eigentlich kein Stativ mehr.

Besonders als Filmer ist für mich der Bildstabilisator interessant, denn er ermöglicht mir, Freihand zu filmen. Wer mit Kameras filmt kennt es: Man hat nicht immer Lust seine Kamera auf einen Gimbal zu packen, um Videos aufzunehmen, ohne Wackler. Selbst wenn das Objektiv keine interne Bildstabilisierung hat, sind die Ergebnisse immer tadellos. Hier seht ihr mal ein Beispiel mit der Sony A7III und dem tollen Tamron A036SF 28-75 mm F/2.8:

Grund 3: Zuverlässiger Autofokus

Sony A7iii Test

Ob Foto oder Video: Für viele Fotografen und Videografen ist ein zuverlässiger und schneller Autofokus essenziell. Hier überzeugt der Autofokus der Sony A7 III auf allen Ebenen. Egal welches Objektiv ich bisher verwendet habe: Der Autofokus hat mich nie im Stich gelassen und ist besonders in Kombination mit Sony GM-Objektiven unschlagbar. Wie kriegt Sony das hin? Mit 425 Fokuspunkten, die 100% des Bildbereiches abdecken.

Mit diesem Autofokus sind zwei weitere Features wirklich erwähnenswert. Der nachführende Autofokus, der Objekte und Menschen zuverlässig fokussiert und drauf bleibt. Besonders praktisch für Filmer und Portrait-Fotografen: Der nachführende Augenautofokus, der phänomenal gut funktioniert. Nur selten trifft der Autofokus nicht die Augen, wenn ein Mensch, oder mittlerweile Tier, vor der Linse ist.

Grund 4: Der Kamera-Body

Sony A7iii Test

Der Kamera-Body der Sony A7 III zeichnet sich durch die kompakte Größe und Ergonomie des Griffes aus. Egal wie lange ich die Kamera halten musste, ich hatte nie das Gefühl, dass sich der Body in meiner Hand unangenehm anfühlt. Auch die Anordnung der Knöpfe und Regler ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Als Filmer ist besonders der Aufnahme-Knopf direkt neben dem Sucher echt gut platziert und erreichbar. Generell fühlt sich der Body sehr hochwertig und stabil an.

Ein wahres weiteres Highlight, dass mich immer wieder umhaut: Die phänomenale Leistung des neuen Z Akkus von Sony. Ich bin jedes mal wieder überrascht wie unfassbar lange der Akku hält: Selbst nach einem halben Tag filmen, hat der Akku immer noch über 50%. Es kam in meinem Workflow noch nie vor, dass ich den Akku am selben Tag wechseln musste. Und das muss schon was heißen!

Grund 5: Vielfältige Einstellungsmöglichkeiten

Sony A7iii Test

Je nachdem wofür man die Kamera verwenden will, kann man eine Vielzahl an Knöpfen und Reglern so einstellen, wie man es braucht. Als Filmer kann ich mit einem Knopfdruck verschiedenste Einstellungen ändern und beispielsweise in das Bild zoomen, um den Fokus richtig einzustellen, oder ein anderen Bildmodi einzustellen. Das Erstaunliche ist, dass eigentlich jeden Einstellung per Knopfdruck verändert werden kann.

Dafür muss man einfach in den Einstellungen die gewünschte Funktion auf einen der vielen Costum-Knöpfe verknüpfen. Auch gibt es die Möglichkeit ein Quick-Menü zu personalisieren und die wichtigsten Einstellung auf einen Knopfdruck zu haben. So vermeidet man nämlich die ewige Suche in den unübersichtlichen Menüs von Sony, einem der wenigen negativen Punkte.

Grund 6: Schnelle Performance

Sony A7iii Test

Obwohl die Sony A7 III bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat, ist die Schnelligkeit und Performance der Kamera immer noch Top-Notch. Bis auf ein paar Ausnahmen kam es noch nie vor, dass die Kamera abgestürzt ist oder gelaggt hat. Auch Überhitzung war bisher eigentlich kein Problem für mich, obwohl ich viel in 4K filme und das fast Stunden am Stück.

Grund 7: Tolle Auswahl an Objektiven

Sony A7iii Test

Blick man auf die zahlreichen Möglichkeiten, die man bei der Objektivauswahl für Sony Vollformat Kameras hat, geht einem das Herz auf. Sei es Zeiss, Tamron, Sigma oder Sony selbst: Die Objektive sind zwar teuer, aber decken viele Brennweiten und Telezoom-Bereiche ab. Hier kann man davon ausgehen, dass die Objektive mit der Zeit nur besser werden, und die Auswahl ist jetzt schon wirklich top.

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